HEPA-#LuftfilterJETZT

Schulen und Kitas müssen jetzt pandemiefest gemacht werden. Kinder brauchen sichere Räume zum Lernen und Spielen. Deshalb fordern wir HEPA-Luftfilter für alle Schulen und Kitas in Deutschland.

 
HEPA-#LuftfilterJETZT

Schulen und Kitas müssen jetzt pandemiefest gemacht werden. Kinder brauchen sichere Räume zum Lernen und Spielen. Deshalb fordern wir HEPA-Luftfilter für alle Schulen und Kitas in Deutschland.

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Aus unserer Petition

„Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen müssen JETZT pandemiesicher gemacht werden. Daher fordern wir als Minimalstandard des Infektionsschutzes:

  • von allen Sachaufwandsträgern für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen die flächendeckende Anschaffung von HEPA-Raumluftreinigern für jeden Unterrichts- und Betreuungsraum in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland spätestens zum Beginn des Schul- und Betreuungsjahres 2021/2022;
  • von allen Kommunen, den Landesregierungen und der Bundesregierung die Bereitstellung der hierfür erforderlichen finanziellen Ressourcen sowie die unbürokratische Unterstützung der Sachaufwandsträger und Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen bei der Anschaffung von HEPA-Raumluftreinigern.“

Nur mit hochwertigen HEPA-Luftfiltern in Kitas und Schulen können unsere Kinder im Herbst sicher vor der Delta-Variante geschützt werden!

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Warum HEPA-Luftfilter?
Und warum jetzt?

Kinder sind in Schulen und Kindergärten einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt, denn sie können in den nächsten Monaten noch nicht geimpft werden. Auch viele Eltern sind noch nicht geimpft und tragen damit im kommenden Schuljahr das Risiko einer Ansteckung und eines schweren Krankheitsverlaufs. Gleichzeitig entstehen weiterhin neue Mutationen, die noch ansteckender sind als das ursprüngliche Virus. Long Covid-Erkrankungen und PIMS-Fälle mehren sich.

Entscheidungsträger schützen sich vor Ansteckung durch die Anschaffung von HEPA-Filtern. Wir fordern den gleichen Schutz für unsere Kinder!

Hochwertiger Gesundheitsschutz

HEPA-Raumluftfilter reinigen die Luft von Viren und Allergenen und halten sie in Bewegung.

Zusammen mit anderen Maßnahmen führt das dazu, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit COVID-19 stark sinkt.

Sicherer Schulunterricht

Schulkinder und Lehrkräfte können sich auch in der kalten Jahreszeit wieder auf den Unterricht konzentrieren, ohne zu frieren.

Luftaustausch bei zu hohem CO2-Anteil wird beibehalten, aber dauerhaft offene Fenster sind nicht mehr nötig.

Wertvolle Investition

Die Anschaffung der mobilen Raumluftfilter ist eine einmalige Investition in den Gesundheitsschutz, die sich auf Jahre hinaus bezahlt macht.

Erkältungskeime und Allergene können damit ganzjährig aus der Raumluft gefiltert werden.

Damit unsere Kinder im kommenden Schuljahr wieder richtig durchstarten können, brauchen sie pandemiesichere Lern- und Spielräume: Deshalb HEPA-#LuftfilterJETZT!

Damit unsere Kinder im kommenden Schuljahr wieder richtig durchstarten können, brauchen sie pandemiesichere Lern- und Spielräume: Deshalb HEPA-#LuftfilterJETZT!

Gute Gründe, diese Petition zu unterzeichnen

Seit über 16 Monaten bestimmen Maßnahmen nun unseren Alltag. Wann ist es endlich vorbei? Und was kann ich jetzt noch dafür tun? Verantwortliche haben ein Pandemiestrategie auf Kosten der Gruppe gewählt, die offensichtlich keine ausreichende Lobby hat: Familien. Was nun anders ist als im letzten Jahr: Wahlen stehen an. Für Politiker:innen stehen jetzt die Stimmen der Wähler:innen auf dem Spiel.

Volkswirtschaftlich betrachtet ist die Behandlung Langzeiterkrankter, aber auch der direkte wirtschaftliche Schaden für die gesamte Gesellschaft umso höher, je mehr Menschen sich anstecken. Kinder können sich in ungeschützten Kitas und Klassenräumen infizieren und die Erkrankung weiter in die Familien tragen, die zum großen Teil nicht vollständig geimpft sind.

Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln! Für geöffnete Schulen und Kitas brauchen wir Maßnahmen, die den Unterricht und die Betreuung sicher machen:

Auch in den Kindertagesstätten muss endlich eine pandemiesichere Betreuung gewährleistet werden – HEPA-Luftfilter schaffen hier zusätzlichen Schutz.

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FAQ

HEPA steht für High-Efficiency Particulate Air. Diese Filter fangen Schwebstoffe aus der Raumluft ein; sie sind der wichtigste Bestandteil eines wirksamen Luftreinigers. Um mit Viren belastete, nur wenige Mikrometer große Aerosole aus der Raumluft abscheiden zu können, müssen sie eine Filterleistung nach der Industrienorm EN 1822-1 aufweisen, also der Kategorie HEPA 14 entsprechen (https://www.unibw.de/lrt7/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf, S. 11-12).

Das Prinzip der Raumluftfilter ähnelt dem einer PC-Lüftung: Das Gerät saugt Raumluft ein. Im Gerät wird diese durch HEPA-Filter von Aerosolen und den Viren darin befreit. Die saubere, nahezu virenfreie Luft tritt dann wieder aus dem Gerät aus.

(Nachweis für die Funktionsweise der HEPA-Filter: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwebstofffilter)

Alle Fördermittel, die zuletzt medienwirksam auf Bundesebene zur Verfügung gestellt wurden (www.bafa.de/rlt), zielen auf den Neueinbau stationärer Anlagen ab oder auf die Um- und Aufrüstung bereits vorhandener raumlufttechnischer Anlagen mit HEPA-Filtern. Das heißt für Schul- und Kitaträger, dass sie nicht nur hohe bürokratische Hürden meistern müssen, um diese Gelder zu beantragen; sie müssen auch einen hohen Eigenanteil an den Umbaumaßnahmen bestreiten. Es kostet wertvolle Zeit und finanzielle Kapazitäten, die Fördermittel abrufen zu können; bis zum Beginn des kommenden Schuljahres ist die Errichtung der wichtigen Schutzmaßnahme der Raumluftreinigung so nicht durchführbar und in vielen Fällen dazu baulich gar nicht möglich. Die Bundesförderung ist daher unzureichend.

Im Oktober 2020 ließ die Kultusministerkonferenz erklären, dass mobile Luftreinigungsgeräte nicht als Ersatz, sondern allenfalls als Ergänzung zum aktiven Lüften geeignet seien, und dass Räume gar nicht für den Unterricht geeignet seien, wenn sie nicht gelüftet werden könnten (https://www.kmk.org/presse/pressearchiv/mitteilung/coronaschutz-in-schulen-alle-20-minuten-fuenf-minuten-lueften-umweltbundesamt-fensterlueftung-wirks.html). Nur wenn die Räume nicht lüftungsfähig sind, können die Schul- und Kitaträger eine Förderung für die Anschaffung mobiler Luftreinigungsfilter beantragen - eine Klausel, deren Auslegung oft im Ermessen der Entscheidungsträger:innen liegt und die damit den Anspruch unserer Kinder auf bestmöglichen Schutz wirksam ausbremst.

Zuschüsse, die sich nur schlecht abrufen lassen, medial wirksam zu verkünden, ist eine Taktik, die auf Reaktion statt Aktion angelegt ist, auf ein Hin- und Herschieben der Verantwortung zwischen Bund, Ländern und Kommunen statt auf eine verantwortungsvolle Politik zum Nutzen aller.

Nein, die bekannten Hygiene-Regeln AHA+L sind, angepasst an das gestiegene Infektionsrisiko, weiter wirksam:

  • Abstand wahren
  • Hände waschen
  • Alltagsmaske tragen
  • +
  • Lüften.

Mit dem Aufkommen ansteckenderer Virus-Varianten wurden die Alltagsmasken durch medizinisch wirksame Masken ersetzt. Lüften ist weiterhin nötig, um zusätzlich zur Verringerung der Viruslast die verbrauchte, CO2-gesättigte Atemluft auszutauschen. Der CO2-Wert hängt nicht mit der Belastung der Raumluft durch Viren zusammen (https://www.unibw.de/lrt7/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf, S. 6).

Keine einzelne dieser Maßnahmen kann perfekt schützen. Zusammen verringern sie aber wirksam das Risiko einer Ansteckung.

Raumluftfilter sind damit ein wirksamer Bestandteil der Schweizer-Käsescheiben-Strategie, hier im Modell anschaulich erklärt: SwissCheese Respiratory Virus Interventions GERMAN

Die flächendeckende Impfung ist noch lange nicht erfolgt. Und wann Kinder tatsächlich geimpft werden können, ist noch unklar. Impfungen wirken teilweise dazu deutlich schlechter bei Virusvarianten (ca. 30 % schlechter gegen Alpha, ca. 60% schlechter gegen südafrikanische/Beta und auch deutlich schlechter bei der nun sich ausbreitenden Deltamutation). Raumluftreiniger können so für zusätzliche Sicherheit in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sorgen.

Die Geräte sind für den Einsatz in Büro- oder Klassenräumen konzipiert und mit Schalldämpfern versehen. Außerdem können sie auf unterschiedlichen Betriebsstufen laufen. Der Geräuschpegel ist ungefähr vergleichbar mit dem Geräusch eines Tischventilators (ca. 50 db bei höchster Stufe).

Im Vollbetrieb verbrauchen die Geräte 230 Watt. Hierbei darf jedoch nicht vergessen werden, dass die Geräte nicht durchgängig laufen, sondern nur während der Schulstunden. Die Stromkosten für die Geräte sind mit ca. 6 Euro pro Klassenzimmer pro Monat absolut überschaubar. Zudem sind sie deutlich günstiger als die Heiz- und Krankheitskosten, die durch Dauerlüften entstehen.

(Nachweis: https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Coronavirus-Was-bringen-Luftfilter-an-Schulen,luftfilter100.html)

Es handelt sich um hochwertige Geräte, die in der Regel lange gebrauchsfähig sind.

Die Geräte müssen nicht gewartet werden. Es entstehen hierfür keinerlei Kosten.

Die Filter in den Geräten müssen je nach Hersteller alle zwei bis drei Jahre gewechselt werden, sofern sie ganztags und unter Volllast laufen. Die Kosten pro Filter belaufen sich auf ca. 400 Euro. Die Filter können einfach, zum Beispiel vom Hausmeister der Schule, gewechselt werden. Besondere Fachkenntnis ist hierzu nicht erforderlich.

Für Schulen und Kitas geeignete Geräte kosten ca. 3000 Euro. Pro Raum wird ein Gerät benötigt. Umgerechnet belaufen sich die Anschaffungskosten damit auf ungefähr 100 Euro pro Kind. Im Einzelnen werden diese Kosten in der seit Ende April 2021 vorliegenden Studie von Rohlfing-Bastian und Glenk zur kosteneffizienten Ausstattung von Schul- und Betreuungsräumen mit Luftfiltern aufgeschlüsselt; die Studie vergleicht auch die Leistung verschiedener Geräte und nennt eine Reihe verfügbarer, hochwertiger Raumluftfilter (Nachweis, auch zu Wartungs- und Betriebskosten: https://www.accounting.uni-frankfurt.de/fileadmin/user_upload/dateien_abteilungen/abt_rec/LS_Rohlfing-Bastian/Dokumente/Luftfilter_Projekt_Kurzbericht.pdf).

Im Vergleich zu den volkswirtschaftlichen Kosten, die durch den Ausfall von Unterricht und Betreuung entstehen, ist dieser pro Person geringe Betrag eine mehr als lohnende Investition – von Kosten, die durch Infektionen und dadurch resultierenden Langzeitfolgen entstehen (Long Covid, PIMS), ganz zu schweigen.

Zum einen ist die Pandemie leider noch nicht so schnell vorbei, wie wir uns das wünschen. Erst wenn ein hoher Prozentsatz der Weltbevölkerung geimpft ist, büßt das Virus seine Gefährlichkeit ein – bis dahin ist ein immer wiederkehrendes Aufflammen von Infektionen und die Entwicklung neuer Virusmutationen zu erwarten.

Sollten diese Probleme wider Erwarten schnell gelöst sein, können die Raumluftfilter trotzdem weiter zum Einsatz kommen, denn die Geräte filtern nicht nur das Coronavirus, sondern auch alle anderen Arten von Viren sowie weitere Schwebstoffe, etwa Staub und Pollen, aus der Luft. Besonders für Kinder, die unter Asthma, Heuschnupfen und Allergien leiden, können Luftfilter den Schulalltag erleichtern. Während der Grippesaison können durch den Einsatz der Raumluftfilter Erkrankungen bei Kindern, Lehrer:innen und Erzieher:innen deutlich reduziert werden.

Schon vor Beginn der Pandemie empfahl die Bundesingenieurkammer den Einsatz mechanischer Lüftungsanlagen für Schulen und Kitas, denn "Fensterlüftung stellt (...) in der Regel keine dauerhafte und zuverlässige Lösung des aktuellen Problems nicht ausreichender Luftqualität an Schulen dar." (Nachweis: "Gute Luft für besseres Lernklima". Positionspapier des Arbeitskreises Energieeffizienz, 13.06.2019, https://bingk.de/wp-content/uploads/2020/02/L%C3%BCftung-in-Schulen-2020-02-18.pdf, Zitat S. 5.)

Petition mitzeichnen

Initiative #ProtectTheKids:

Claudia Sassone, Unternehmerin, Augsburg

Dr. Sylvie Tritz, Angestellte, Saarbrücken

Tim Bischoff, Softwareentwickler, Bad Gandersheim

Melanie Eckl, Technische Produktdesignerin für Maschinen- und Anlagenbau

und weitere Unterstützer:innen

Unseren Erstunterzeichner:innen danken wir besonders für Ihren Support:

Prof. Dr. Christian Kähler, München (Fachrichtung: Strömungstechnik und Aerodynamik)

Dr. Jana Schroeder, Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie & Infektionsepidemiologie, Infektiologin

Prof. Dr. Markus Scholz, Universität Leipzig, Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie

Prof. Dr. Anne Böckler-Raettig, Leibniz-Universität Hannover, Allgemeine Psychologie

Andreas Wagner, Mitglied des Bundestages, Heilerziehungspfleger, Geretsried

Sigrid Beer MdL, Bildungspolitikerin B90/Die GRüNEN NRW, Paderborn

Natascha Strobl, Politikwissenschaftlerin, Wien

Linus Neumann, IT-Sicherheitsberater, Sprecher des Chaos Computer Clubs

Marcus Mittermeier, Schauspieler

Matthias Renger, Schauspieler und Synchronsprecher

Martina Borgendale, Lehrerin, Vorsitzende GEW Bayern, Nürnberg

Florian Kohl, Lehrer, stellvertretender Vorsitzender GEW Bayern, Nürnberg

Robert Fietzke, Jugendkoordinator DIE LINKE. Sachsen-Anhalt, Vorsitzender Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.

Inke Hummel, Pädagogin und Autorin, Bonn

Katrin Rönicke, Journalistin, Berlin

Peter Heilrath, Filmproduzent und Rechtsanwalt

Mario Sixtus, Filmemacher und Autor

Thorsten Frühmark, Rechtsanwalt, Rinteln

PD Dr. habil. Eva Herschinger, Politikwissenschaftlerin, München

Dr. Gregor Czisch, Physiker und Energie-/Klima-Wissenschaftler, Bundestagskandidat DIE PARTEI, Kassel

Dr. Markus Beier, Facharzt für Allgemeinmedizin, Erlangen

Dr. med. Oliver Dierssen, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Dr. med Marc Hanefeld, Bremervörde

Dr. Nicolas Wöhrl, Physiker an der Uni Duisburg-Essen, Podcaster und Wissenschaftskommunikator, Gelsenkirchen

Dr. Nina Schötzau, Kinderärztin, Miesbach

Dr. med. Cornelia Werner, Fachärztin Allgemeinmedizin, Erbach

Dr. med. Stephanie Strunk, Fachärztin für Orthopädie - Rheumatologie, München

Dipl.-Psych. Eberhard Schlie, Kinder- und Jugendpsychologe

Michael Kunz, Unternehmensberater, Hürth

Dirk Paessler, Unternehmer, Fürth

Dirk Specht, Aufsichtsrat, Lehrbeauftragter VWL, ehem. Geschäftsführer Digitale Medien FAZ u. Chefredakteur capital.de

Rechtsanwältin Nina Diercks, M.Litt (University of Aberdeen), Hamburg

Dr. Frank Sauer, Politikwissenschaftler, München

Susanne Kunz, KiTa-Leiterin, Erste Vorsitzende des Verbandes der Kita-Fachkräfte Saar e.V., Saarbrücken

Jeannette Schulze, Landesverbandsarbeit, Mitglied arbeitsrechtlicher Gremien der Gesundheits- und Sozialbranche, Berlin

Stefan Krönung, Sozialpfarrer, Kassel

Dr. Anne-Marie Just, Dipl.-Betriebswirtin (FH) / Gesundheitsmanagement, München

Dr. Sebastian Wolf, Diplom-Biologe; Medical Advisor, Burscheid

Dr. Raoul Pascal Pein, Informatiker, Geesthacht

Dr. Irene Schütze, Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Mainz

Arnold Schiller, Politiker, Philosoph und Kaufmann, München

Bernd Schuster, Mathematiker, München

Sava Stomporowski, Bildungsexpertin, Bonn

Dipl. Päd. Cornelia Beeking, Kinder und Jugendlichenpsychotherapeutin

Isabel Ruland, Pädagogin und Autorin, Bonn

Bruno Capra, Erzieher

Mario Wettlaufer, Jurist/Ortsvorsteher, Stadt Sinzig (RLP)

Isabell Stahlhut, Oberstudienrätin u. Schulelternratsvorsitzende, Rehburg-Loccum

Lydia Lüttich-Jaspers, Juristin, Münster

Julia Zollbrecht, Polizeibeamtin, München

Leander Kaiser, Schüler, NRW

Dr. Jörg Danzer, Geoökologe, Sachverständiger, Lehrbeauftragter, Sonthofen

Wibke Hott-Cavanagh, Lehrerin, Fürth

Sabina Kieslich, Servicekraft, Geretsried

Ina Heib, Goldschmiedin, Mainz

Carmen Schon, Inhaberin und Apothekerin, Völklingen

Kathrin Schönberger, Lehrerin, Parsberg

Akegapon Tangverapong, Software-Entwickler, München

M. Seißler, Real-Estate-Management, Bamberg

Sonja Kaiser, Bilanzbuchhalterin, NRW

Boris Bruhn, Lehrer, Hamburg

Stefan Hemler, Studienrat, München

Roma M. Mukherjee, B.A. Bildungswissenschaft

Martin Kristan, Fachinformatiker Systemintegration

Regina F. Wolf-Berleb, geschäftsführende Gesellschafterin, Berleb Media GmbH, Taufkirchen bei München

Petra Berleb, geschäftsführende Gesellschafterin, Berleb Media GmbH, Taufkirchen bei München

Katharina Schießl, Designerin, München

Silke Thao Hebden, Beraterin Marketing & IT, München

D. Mahler, Dipl. (F.H.) Soz. Päd., München

Kerstin Lieder, Sozialpädagogin, Freising

Guido Lieder, Diplom-Physiker, Freising

Martina Schwencke, Bibliotheksassistentin, Bruckmühl

Dr. Katja Hansen, Rechtsanwältin, München

Dr. Gerd Hansen, Rechtsanwalt, München

Susanne Schmidt, Verwaltungswirtin, Efringen-Kirchen

Judith Tran, Düsseldorf

UnionWatch

Piratenpartei Bayern

Landeselternbeirat Baden-Württemberg, vertreten durch den Vorsitzenden Michael Mittelstaedt

Endlich Kontinuität und Sicherheit für Kitabetreuung und Schulunterricht - dafür brauchen wir HEPA-#LuftfilterJETZT!

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Kleines HEPA-Webglossar: Fakten & Quellen zu Raumluftreinigern

Wie erhöhen Raumluftreiniger die Sicherheit in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen?

Aerosole verbreiten sich innerhalb von Minuten über Distanzen von acht bis zwölf Meter im Raum. Befindet sich eine infektiöse Person im Raum, könnten zehn Minuten genügen, um sich zu infizieren. Auch Masken können nicht vollständig vor Ansteckung schützen. Hinzu kommt dass die neue Variante Delta noch infektiöser ist als die bisher dominierende Alpha-Variante.

Optimales Lüften kann die Virenlast maximal um die Hälfte reduzieren. Die Effektivität des Lüftens ist allerdings von unbeeinflussbaren Faktoren abhängig: Der höchste Effekt wird bei hoher Temperaturdifferenz innen/außen und hoher Luftströmung (Wind) erzielt. Das für hohe Effektivität nötige Querlüften ist nur möglich, wenn auf zwei Seiten des Raumes Fenster nach draußen vorhanden sind. über andere Räume querzulüften, verteilt hingegen an Aerosolen haftende Viren über mehrere Räume. Nach dem Schließen der Fenster steigt die Virenlast sofort wieder an. Beim Einsatz von Raumluftreinigern bleibt die Virenlast hingegen insgesamt deutlich niedriger.

Vergleichende Untersuchungen in Klassenzimmern mit und ohne Raumluftreiniger zeigen: Ohne Raumluftreiniger konnte die Anzahl ansteckender Partikel bei adäquatem Lüften nur geringfügig reduziert werden, mit Raumluftreiniger sank ihre Zahl hingegen auf ein Zehntel.

Von Wissenschaftlern und Politikern werden Raumluftreiniger deshalb seit Monaten dringend für Schulen (bzw. Innenräume) empfohlen, so von Prof. Kähler, Prof. Curtius, dem Fraunhofer-Institut, Prof. Lauterbach, um nur einige zu nennen - ganz zu schweigen von Gebäudetechnikern, die den Einbau seit Jahren fordern. Selbst das oft zitierte Umweltbundesamt räumt einen Zusatznutzen im Vergleich zum Lüften ein. Dennoch verfügen z.B. in Bayern nur 14.000 Klassenräume von 80.000 bereits über Raumluftreiniger (Stand 29.6.21).

Eine eingebaute raumlufttechnische Anlage (RLTA) ist positiv zu bewerten, erzielt aber je nach Hersteller nur eine vierfache Luftwechselrate pro Stunde. Nötig wäre aber eine mindestens sechsfache Luftwechselrate, um die Viruslast effizient verringern zu können. Außerdem verfügen raumlufttechnische Anlagen nicht über die Möglichkeit der Virenabscheidung. Hierzu wäre eine Nachrüstung mit einem HEPA-Schwebstofffilter der Kategorie H14 erforderlich.

Einige Fakten zu Raumluftreinigern am Beispiel von Qualitätsgeräten

Quellen- und Linksammlung

Studie Kriegel et al.: Infektionsrisiko durch Aerosole, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.08.20209106v5.full.pdf

Covid19 Ausbreitung von Aerosolen im Raum, TU Berlin, Prof. Martin Kriegel: https://www.youtube.com/watch?v=zZ6pMkgGZv8

Raumluftreiniger senken Infektionsrisiko deutlich, v.a. auch in gut belüftbaren Räumen: https://www.presseportal.de/pm/152857/4830113

Neueste Untersuchung in besetzten Klassenzimmern: Prof. Kähler, Obermenzinger Gymnasium, Bayern: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/muenchen-neubiberg-schule-coronavirus-aerosole-1.5227418!amp?__twitter_impression=true

Studie Prof. Curtius, Goethe Universität Frankfurt in Klassenräumen: Vergleich Klassenräume mit bzw. ohne Raumluftreiniger: https://www.focus.de/gesundheit/news/studie-der-universitaet-frankfurt-forscher-entwickeln-modellrechnung-luftreiniger-reduzieren-aerosole-in-klassen-um-90-prozent_id_12511857.html

https://www.n-tv.de/wissen/Studie-Luftreiniger-im-Klassenzimmer-wirken-article22083510.html

Studie Goethe Universität Frankfurt, Prof. Curtius: https://doi.org/10.1101/2020.10.02.20205633

Studie (mit Bildmaterial) zu Raumluftreinigern Prof. Kähler: https://www.unibw.de/lrt7/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf

Prof. Kähler zu Stellungnahme des Umweltbundesamtes: https://www.unibw.de/lrt7/kommentar-zum-konzept-zum-lueften-in-schulen-des-uba

Beitrag SWR: Lüften wird überschätzt: https://www.swr.de/~embed/swr2/wissen/hilfe-gegen-corona-luftreiniger-im-klassenzimmer-100.html

Curtius-Studie (verschriftlichte Ergebnisse): 10.000 Partikel pro cm3: https://www.sterntv.de/mobile-luftreiniger-im-stern-tv-test

Curtius-Studie im Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117171/SARS-CoV-2-Luftreiniger-beseitigen-90-der-Aerosole-in-Schulklassen

Studie Exner et al. zu Infektionsrisiko durch aerosolgebundene Viren in belüfteten Räumen: https://publications.rwth-aachen.de/record/795437/files/795437.pdf

Mutation B.1.1.7 (Alpha) in Bayern. Labor Becker & Partner: https://www.labor-becker.de/fileadmin/Data/Corona/

Stellungnahme Innenraumlufthygienekommission (IRK) des Umweltbundeamtes: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/201116_irk_stellungnahme_luftreiniger.pdf

Fördermittel des Kultusministeriums in Bayern, Schuljahr 2020/2021: https://www.km.bayern.de/eltern/meldung/7176/schulen-erhalten-weitere-foerdermittel-fuer-mobile-luftreinigungsgeraete.html

Kosteneffiziente Ausstattung von Klassenräumen mit mobilen Raumluftfiltern. Kurzbericht über die Projektergebnisse (Gunther Glenk, Universität Mannheim; Anna Rohlfing-Bastian, Goethe-Universität Frankfurt), April 2021: https://www.accounting.uni-frankfurt.de/fileadmin/user_upload/dateien_abteilungen/abt_rec/LS_Rohlfing-Bastian/Dokumente/Luftfilter_Projekt_Kurzbericht.pdf

Deutsche Gesellschaft für Immunologie e.V. zum Einsatz von Luftfiltern: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Delta-Variante-Symptome-sind-neu-Impfung-wird-zum-Wettlauf-id59899041.html

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