Buchvorstellung "Die verdrängte Pandemie - Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus": Lesereise startet am 2.12. in München

Am Dienstag, den 2. Dezember findet in München im FatCat von 19 bis 21 Uhr eine Lesung mit Diskussion als Premiere statt: Erstmals wird das im Oktober im Unrast-Verlag erschienene Buch "Die verdrängte Pandemie - Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus" von seinem Herausgeber-Duo, dem Berliner Journalisten und Autor Frédéric Valin und dem Linzer Musiker und Publizisten Paul Schuberth, der interessierten Öffentlichkeit auch in einer Präsenzveranstaltung vorgestellt.

Um eine kostenlose Anmeldung zu der Lesung in München wird auf Eventbrite unter folgendem Link gebeten:
https://www.eventbrite.com/e/lesung-die-verdrangte-pandemie-linke-stimmen-gegen-pandemierevisionismus-tickets-1961368368589

Für die Veranstaltung gilt ein Einlassvorbehalt. Der Veranstaltungsort des "FatCat" - zwischengenutzte Räumlichkeiten im derzeit in Sanierung befindlichen Münchner Gasteig - verfügt über eine raumlufttechnische Anlage.
Wer sich zusätzlich individuell vor Infektionen schützen möchte: Masks welcome!

Paul Schuberth und Frédéric Valin möchten mit ihrem neuen Sammelband einen Beitrag zu einer richtig verstandenen, kritischen Pandemieaufarbeitung leisten. Diese wurde in den letzten Jahren zwar häufig angemahnt, jedoch gab es dazu bislang allenfalls vereinzelt substantielle Beiträge. Im deutschsprachen Raum positiv hervorzuheben ist hier insbesondere die Anfang des Jahres aufgenommene Staffel mit zehn neuen, kritisch und wissenschaftsorientiert bilanzierenden Folgen des NDR-Coronavirus-Update:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Fuenf-Jahre-Corona-Was-sind-die-Lehren-fuer-die-naechste-Pandemie,coronavirusupdate262.html.

Ansonsten machen aber beispielsweise in der im September gestarteten Corona-Enquête-Kommission des Bundestages vor allem von der AfD berufene Pseudo-Expert:innen wie z.B. der Ex-Professor Homburg Schlagzeilen. Schwurbler wie er missbrauchen derzeit das deutsche Parlament als Bühne für krude Desinformation.

"Überhaupt nicht abzuschätzen sind die langfristigen gesellschaftlichen Folgen des Pandemierevisionismus, der auch in zahlreichen Medien Verbreitung findet. 'Gegen' diesen Revisionismus richten sich nun die Autoren des Buchs 'Die verdrängte Pandemie'", würdigte der Journalist René Martens kürzlich in der medienkritischen MDR-Kolumne "Das Altpapier" deshalb den von Paul Schuberth und Frédéric Valin gewählten Ansatz:
https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-4340.html

Pandemieaufarbeitung auch zu verdrängten Themen wie Sozialdarwinismus und Behindertenfeindlichkeit

Der in der bayerischen Landeshauptstadt die Lesung veranstaltende Verein "München ist bunt" schreibt in seiner Eventbrite-Terminankündigung zur Buchvorstellung am 2. Dezember:

"Fünf Jahre ist es her, seit der erste Covid-19 Fall bei München entdeckt wurde und die tödliche Covid-19-Pandemie ihren Lauf genommen hat. Seit der Aufhebung der staatlichen Schutzmaßnahmen macht sich in allen politischen Lagern ein Pandemierevisionismus breit. Die Gefahren des Virus werden verharmlost, Gesundheitsschutz lächerlich gemacht, an Long Covid leidende Menschen werden stigmatisiert und die Bedürfnisse von vulnerablen Personen kommen in der Diskussion kaum mehr vor.

Die Herausgeber Frédéric Valin und Paul Schuberth beleuchten in ihrem Sammelband 'Die verdrängte Pandemie – Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus' mit Beiträgen von Autor:innen und Wissenschaftler:innen wie Natascha Strobl und Thomas Ebermann u.A. die Rolle von Behindertenfeindlichkeit und Sozialdarwinismus während und nach der Pandemie und fragen, wie gesellschaftliche Teilhabe für alle möglich bleibt. (...) Neben einer kurzen Sozialgeschichte der Pandemie werden auch die Rolle des Staates während der Pandemie, die Zustände der Gesundheitssysteme und die mangelnde Versorgung für Long-Covid- und ME/CFS-Patient:innen behandelt."

Auch das Thema der Innenraumluftqualität wird in dem Buch aufgegriffen, und zwar in einem Beitrag von Eva Hottenroth, die bei der 2022 gegründeten "Initiative Gesundes Österreich" (IGÖ) aktiv mitwirkt.

Lesereise mit neun Stationen in Deutschland und Österreich vom 2. bis 12. Dezember

Die Veranstaltung am 2.12. im FatCat in München ist Auftakt einer Reihe von Buchvorstellungen, die im Dezember in Deutschland und Österreich stattfinden. Weitere Termine der Lesereise von Valin und Schuberth sind am 4.12. in Linz (M8/KPÖ-Haus), am 5.12. in Steyr (Dominikanerhaus), am 6.12. nochmals in München (Boothaus der Naturfreunde), am 7.12. in Sulzbach-Rosenberg, am 8.12. in Salzburg (Volksheim), am 10.12. in Mainz (Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz), am 11.12. Frankfurt und am 12.12. in Darmstadt (Heiner-Lehr-Zentrum).

Aktuelle Infos zu der Veranstaltungsreihe finden sich auf den Mastodon- und Facebookaccounts von Frédéric Valin:
https://www.facebook.com/freval
https://mastodon.social/@freval

Virtuell hatten Paul Schuberth und Frédéric Valin bereits im November die Reihe der Buchvorstellung mit mehreren Online-Lesungen und Diskussionen begonnen. Gastgeber eines der Termine war der österreichische Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, dessen Aufzeichnung auf YouTube unter folgendem Link zu finden ist:
https://www.youtube.com/watch?v=vH6sTtO8lzw

Das auf der Lesereise vorgestellte Buch "Die verdrängte Pandemie" ist seit dem 15.10. im Buchhandel erhältlich, kann aber auch direkt bei den Herausgebern über ihre Webseite bestellt werden:
https://gegenpandemierevisionismus.com/

Angeboten wird es ebenso auf der Homepage des in Münster ansässigen Unrast-Verlages, wo auch eine Leseprobe (die von Paul Schuberth verfasste Einleitung des Bandes) abrufbar ist:
https://unrast-verlag.de/produkt/die-verdraengte-pandemie/

Die Initiative #ProtectTheKids wünscht dieser ersten dezidiert antipandemierevisionistischen Neuerscheinung auf dem deutschsprachigen Buchmarkt eine breite Leserschaft und den Herausgebern Paul Schuberth und Frédéric Valin viel Erfolg und anregende Diskussionen auf ihrer Lesereise!

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